Fortron 350W "ichbinleise" Edition - semipassiv

mCubed T-Balancer

mCubed Attenuator

by Gavius

Fortron 350W ichbinleise Semipassiv

Äußerlich gleicht das semipassive Netzteil den Geschwistermodellen wie ein Ei dem anderen. Auch die inneren Werte sind identisch.

Über die Leistungsdaten möchte ich mich daher hier nicht auslassen. Das Grundmodell des Netzteiles ist seit längerem auf dem Markt, technische Daten können auf der Website des Herstellers nachgeschlagen werden.

Wie bei den anderen auf Silent umgebauten Netzteilen verfügt das semipassive Modell über einen entkoppelten 12cm Lüfter.

Auffällig sind zwei zusätzliche Anschlüsse, die beide zur Verbindung mit dem T-Balancer gedacht sind. Einer zum Auslesen der Temperatur, einer für die Stromversorgung und das Tachosignal des Netzteillüfters.

Das Netzteil verfügt über eine Sicherheittsschaltung, die bei 80° am innenliegenden Kühlkörper den Lüfter aktiviert.

Das Netzteil kostet in der 350W Variante 89,95€. Kräftigere Versionen sind ebenfalls verfügbar.

Wichtiger Hinweis am Rande: mCubed wird künftig ein Nachrüstset für bestehende Netzteile anbieten. Damit sollte es möglich sein, praktisch jedes bestehende Netzteil semipassiv über den T-Balancer zu steuern. Das Set enthält neben der Verkabelung eine Platine, die mit dem größten Kühlkürper im Netzteil verschraubt wird. Die Platine enthält den Temperaturfühler und die Sicherheitsschaltung.

 

mCubed T-Balancer

Der T-Balancer ist eine Lüftersteuerung, der in zwei Varianten erhältlich ist: Eine zum Einschrauben wie eine PCI Karte (allerdings ohne Kontakt zum Mainboard) die andere mit Kunststoffabdeckung zur freien Befestigung irgendwo im Gehäuse.

Grundsätzliche Eingenschaften:

  • · Die Konfiguration und das Auslesen der Sensorwerte erfolgt über einen internen oder externen USB Anschluss. (Der Externe Anschluss hat den Vorteil, dass der PC von einem anderen PC aus überwacht werden kann)
  • · Nach der Konfiguration arbeitet der T-Balancer selbständig. D.h. braucht keine Software und arbeitet daher auch betriebsystemunabhängig.
  • · Der Balancer verfügt über Anschlüsse für vier Lüfter, die von einander unabhängig gesteuert werden können. Zusätzlich gibt es weitere vier Anschlüsse zur Weitergabe des Tachosignals an die Lüfteranschlüsse des Mainboards.
  • · Nicht ungenial ist das Bus-System zur Verbindung der Sensoren. Die Jeder der 4 mitgelieferten Sensoren hat eine ID. Die Sensoren werden mit den mitgelieferten Kabel einfach aneinandergesteckt.
  • Lieferumfang:
    • · T-Balancer
    • · Internes und externes USB Kabel
    • · 4 Sensoren mit entspr. Kabeln (können auf 8 erweitert werden)
    • · Div. Kabel für Lüfteranschluss
    • · Kabelbinder, doppelseitiges Klebeband, Stromkabel, Zwischenstecker
    • · CD mit der Software
  • Der T-Balancer kostet je nach Modell 57,95 bzw 59,95€
  • Datenblatt des Herstellers

     

    mCubed Attenuator

     

    Der Attenuator ist eigentlich ein vom T-Balancer unabhängiges Produkt und sorgt für einen größere Laufruhe. Außerdem können die Lüfter mit dem Attenuator mit niedrigerer Drehzahl betrieben werden, was die Laufruhe nochmals erhöht. Die auf der Website publizierte üLfterliste gibt einen Überblick über die getesteten Lüfter, mit wieviel % der Leistung sie noch laufen und ab wieviel % der Lüfter überhaupt anläuft. Diese Infos sind generell sehr Wertvoll, weil nicht jeder Lüfter sich problemlos runterregeln lässt.

    Achtung: Je nach eingesetztem Lüfter kann es durch Verwendung des Attenuators zum Verlust des Tachosignales kommen.

    Der mCubed Attenuatorkostet 5,45€.

     

    Installation

    • · Die Installation des Netzteiles ist sehr einfach, da die ATX Spezifikationen eingehalten wurden. Altes NT raus, neues NT rein. Fertig.
    • · Der Balancer wird zur Stromversorgung über einen Standardstecker mit dem Netzteil verbunden.
    • · Der Netzteilüfter wird an einen frei wählbaren Kanal am Balancer angesteckt. Dazwischen habe ich noch den Attenuator gesteckt. Damit war für micht die Lüfterinstalltion abgeschlossen. Wer weitere Lüfter einsetzen will/muss verbindet diese mit den übrigen Kanälen
    • · Um das Tachosignal über die Anschlüsse am Mainboard auszulesen, muss eine Verbindung über die dafür vorgesehenen Anschlüsse am Balancer mit den Lüfteranschluss des Mainboards hergestellt werden. Entsprechende Kabel liegen bei.
    • · Nun müssen die Sensoren installiert werden. Jeder Sensor hat eine ID (0-3), die auf der kleinen Sensorplatine aufgedruckt ist. Durch das Bus-System werden alle Sensoren in einer Kette aneinanandergesteckt. Der Sensor im Netzteil hat die ID 7. Sollten die 4 Sensoren zu wenig sein, können weitere (ID 4-7) zugekauft werden.
    • · Zuletzt wird noch das USB Kabel angeschlossen. Ich habe mich für das externe entschieden, weil die Installation einfacher ist und ich außerdem den Balancer dann von einem anderen PC aus überwachen kann.
    • · Die gesamte Installation dauert nur wenige Minuten.
  • Hinweise und Kritik zur Installation
    • · Das "Handbuch" besteht aus einem doppelseitig bedrucktem A4 Blatt. Für den Bastler ausreichend, für den Neuling ist die Beschreibung aber eher dürftig.
    • · Die Sensoren sind in einer Art Plastikfolie eingeschweißt. Dies ist keine Verpackung (!) sondern dient der Isolation der Bauteile. Hier wäre ein kleines Kunststoffgehäuse vielleicht besser gewesen.
    • · Es gibt keinerlei Hinweis auf den richtigen Anschluss der Sensoren bis auf "Wenn die Sensoren im Betrieb nicht leuchten, drehen Sie das Sensorkabel bitte um 180°". Keine besonders elegante Lösung, zumal der Sensor im Netzteil von außen nicht sichtbar ist.
    • · Die Befestigung der Sensoren erfolgt mit dem doppelseitigen Klebeband und Kabelbindern. Keine optimale Lösung. Optimal wäre ein Metallteil am Sensor und ein Wärmeleitkleber.
    • · Bei der "PCI-Slot" Variante sind die Befestigungsschrauben so angebracht, dass sich das Montageblech beim Anschrauben durchbiegt (siehe Bild).

    Nach dem Einschalten laufen auf dem unkonfiguriertem Balancer alle Lüfter aus Sicherheitsgründen mit 100%. Erst bei der Softwarekonfiguration können die "Startparameter" eingestellt werden.

    Softwareinstallation

    Die Software und die vielen Konfigurationsmöglichkeiten sind das eigentliche Highlight des Balancers. Es gibt so viele Möglichkeiten, dass ich mich fast 3 Stunden herumgespielt habe um die für mich optimalen Einstellungen zu finden.

     

    Zunächst muss ein Treiber installiert werden. Es handelt sich um einen USB <-> Serial Konverter. Der Treiber ist für den Betrieb der Konfigurationssoftware und zum Auslesen der Sensorwerte aus dem Balancer erforderlich, nicht aber zum Betrieb der fertigen Lösung. Es kann daher z.B. der Balancer über einen Windows PC konfiguriert werden und dann ein einem Linux Rechner ohne zus. Software betrieben werden. Der Balancer arbeitet selbst nach einem Komplettabsturz zuverlässig weiter. Das ist z.B. auch das Argument mit dem Siemens die Lüftersteuerung auf seinen Mainboards bewirbt. Der Balancer hat zusätzlich noch den Vorteil, dass er unabhängig vom Mainboard ist und auch bei einem Upgrade in den nächsten PC "mitgenommen" werden kann.

    Zur einfachen Installation gibt es einen Assistenten, den man am besten Schritt für Schritt durchgeht:

    • · Benennung der Kanäle. Alle Lüfterkanäle und Sensoren können benannt werden. Dies erleichtert die spätere Zuordnung und Überwachung.
    • · Sensoren Kalibrieren: Die Messwerte der Sensoren lassen sich einzeln mit einem Faktor anpassen. Dies erlaubt eine Annäherung an tatsächliche Messwerte. z.B. Temp. am CPU Kühlkörper 50°, über das MB ausgelesener Wert: 55°. Durch die Kalibrierung kann der gemessene Wert angepasst werden.
    • · Grenztemperaturen: Es kann global oder für einzelne Lüfterkanäle eine Grenztemperatur eingestellt werden. Damit ist einerseits die Temperatur einstellbar, bei der der entspr. Lüfter mit 100% laufen soll - also ein kritischer Wert, andererseits die Hysterese. Das ist ein Feature, dass den meisten anderen Lüftersteuerungen leider fehlt.
  • Anmerkung zur Hysterese: Ich habe vor einiger Zeit einmal eine Lüftersteuerung "Digital Doc" gekauft, die auch das an/abschalten von Lüftern erlaubt, allerdings ohne Hysterse. Ich setzte die Grenztemperatur für die CPU auf 50°. Bei erreichen der 50° lief brav der Lüfter an (mit 100%, da nicht regelbar). Etwa 1/2 Sekunde später war die Temperatur auf 49,9° gesunken. Der Lüfter schaltete ab. Etwa eine Sekunde später war die Temp. wieder 50° -> Lüfter mit 100% usw. Nach 10 Minuten habe ich den 70€ teuren "Digital Doc" gewaltsam aus dem Gehäuse entfernt. In meinem Fall haben meine Nerven vor dem Lüfter aufgegeben. Die Hysterese, die beim T-Balancer pro Kanal eingestellt werden kann, sorgt dafür, dass der Lüfter so lange Läuft, bis einen bestimmte Zieltemperatur erreicht ist. Z.b. Lüfter läuft an bei 50° und läuft bis 45° weiter.
    • · Sensorzuordnung: Nun müssen den einzelnen Lüftern die Sensoren zugeordnet werden. Z.B. "der hintere Gehäuselüfter soll auf die Lufttemperatur im Gehäuse und auf die Temperatur der Grafikkarte reagieren". Mehrfachzuordnungen sind möglich.
    • · Kennlinie: Das wohl interessanteste Feautre. Hier kann genau festgelegt werden, bei welcher Temperatur welcher Lüfter mit wieviel % seiner Leistung laufen soll. Auch eine Komplettabschaltung ist möglich. So lässt sich ganz einfach ein semipassiver Betrieb realisieren, bei dem bestimmte Lüfter erst bei erreichen einer Grenztemperatur ganz langsam anlaufen. Die Leistung kann linear, ansteigend, abflachend oder stufenartig angepasst werden.
  • Weitere Optionen:
    • · Umschalten aller Lüfterkanäle Automatisch/Manuell
    • · Überwachungstool T-Balancer Monitor
    • · Einstellung, welcher Lüfter über ein Tachosignal verfügt.
    • · Simulation von Tachosignalen für Mainboard Tools.
    • · Stillstandserkennung
  • Testergebnisse und Fazit
  • T-Blancer

    Der T-Balancer kann voll überzeugen. Mit Sicherheit die beste Lüftersteuerung, die ich je ausprobiert habe und sicherlich sein Geld wert. Zusammen mit dem Attenuator ist es möglich Lüfter mit geringsten Geschwindigkeiten praktisch lautlos anlaufen zu lassen. 12cm Lüfter lassen sich (je nach Modell) mit unter 300UPM betreiben. Es gibt unglaublich viele Möglichkeiten der Einstellung und des Finetunings. Kauftipp.

    Netzteil

    Der passive Betrieb ist leider aus meiner Sicht leider nicht möglich. Der Hersteller empfiehlt die Zuschaltung des Lüfters ab 70° am inneren Kühlkörper. Ich schalte ihn schon bei 60° zu. Auch im Idle Betrieb wird diese Temperatur recht schnell erreicht. Das Netzteil ist auch auf den Lüfterbetrieb ausgelegt, was schon an den kleinen Kühlkörpern im Inneren erkennbar ist.

    Die Herstellerangaben 0-38db haben im Vorfeld einige abgeschreckt. ("...beim Silentmaxx/Siemens Netzteil steht aber 12db..."). Ich sage: Diese 12db glaube ich niemanden. Selber schuld, wenn man sich da auf die Herstellerangaben verlässt. Es ist zu bemerken, dass das der Lüfter im semipassiven NT niemals mit 100% Leistung betrieben wird. Beim aktiven Modell steht "max. 26,1dB(A) (echt gemessener Wert im Gesamtsystem bei www.dirkvader.de) superleise" Ich habe auch das aktive Modell und muss sagen, das das semipassive viel, viel, viel leiser ist.

    Ich kann das Netzteil in 50% der Zeit ohne Lüfter betreiben, bei 60° läuft der Lüfter mit 12% an. 5 Minuten später sind wieder 52° erreicht. Der Lüfter ist bei 12% so leise, dass ich wirklich das Ohr an das Gehäuse drücken muss - viel leiser als das brummen vieler Passivnetzteile.

    OK, es geht nicht ganz passiv. Ich hätte mir erwartet, dass ich das NT im Idle passiv betreiben kann und dass der Lüfter nur bei Belastung anlaufen muss. Für ein Lüfternetzteil ist das Teil zusammen mit dem T-Balancer jedoch unglaublich leise und mit knapp 90€ auch nicht teuer. Kauftipp, wenn´s nicht ganz passiv sein muss.

     

     

    Vorwort

    Nachdem ich ausschließlich HTPC Gehäuse verwende und diese in einem HiFi-Rack staple, stellt sich mir besonders das Problem einer vernünftigen Gehäusekühlung. Weder die großen Heatpipe-Alu Gehäuse (wie das P1 von Silentmaxx) noch luftige Air Design Tower passen da ins Konzept. Damit alles zum restlichen HiFi/Heimkino Equipment passt müssen da formschöne Desktop Gehäuse her, möglichst mit VFD Display und dicker Alufront. Leider sind diese HTPC Gehäuse ganz und gar nicht für den lüfterlosen Betrieb ausgelegt. Die Gehäuse sind rundum geschlossen und bieten auf der Rückseite meist nur Platz für 1-2 60mm Lüfter. Gerade diese Lüftermodelle haben eine, im Vergleich zur Lautstäke, lächerliche Kühlleistung.

    Nachdem ich mehrere Versuche mit Lüfterlosen Netzteilen gemacht habe (Engelking, Silentmaxx) bekam ich, trotz Mobile CPU´s, immer wieder Probleme mit der sich im Gehäuse aufstauenden Wärme. Frustriert habe ich mit zwei Netzteile mit 12cm Lüfter besorgt. Beide sind umgebaute Fortron Netzteile, eines von ichbinleise.de (Papst Lüfter, ca. 1000UPM) das andere von Noiseblocker. Im Vergleich zu anderen Lüfternetzteilen kann ich die beiden subjektiv als sehr leise einstufen, die Kühlleistung ist hervorragend und kühlt CPU, Grafikkarte, Harddisk etc. gleich mit.

    Seit kurzem gibt es bei ichbinleise.at (bzw. de) modifizierte Varianten dieser Netzteilserie die eine externe Regelung des Lüfters und somit einen semipassiven Betrieb ermöglichen. Da ich mit 200W locker auskomme, habe ich mir wieder das kleinste Modell (350W) zugelegt. Eine Anfrage beim Hersteller bzgl. 200W oder 250W Netzteile brachte (sinngemäß) folgende Information: "Wir geben Ihnen recht, dass diese Netzteile bei geringerer Belastung einen besseren Wirkungsgrad hätten, allerdings lassen sich diese nicht verkaufen. Kunden wollen typischerweise Netzteile mit über 350W". Da ist wohl noch einiges an Überzeugungsarbeit zu leisten.

    Ichbinleise arbeitet seit einiger Zeit mit der österr. Firma "mCubed" zusammen, die den T-Balancer, eine geniale Lüftersteuerung, entwickelt haben. Aus dieser Zusammenarbeit ergab sich die Entwicklung dieser semipassiven Netzteile, die mit dem T-Balancer gesteuert werden können.

    Der langen Rede kurzer Sinn: Mein Ziel war es, eine Konfiguration zu schaffen, in der der Netzteillüfter im Idle stillsteht und erst bei Belastung anläuft. Dabei liegt der Focus auf möglichst geringes Lüftergeräusch bei gleichzeitiger ausreichender Kühlung aller Komponenten.

    Hinweis: Ich möchte keinesfalls Werbung für die o.g. Produkte machen. Ich habe alles aus meiner Privaten Kasse bezahlt um meinen Basteltrieb zu befriedigen

     

    Bastelecke

    08.12.2003

    Spezifikationen, Daten und Fakten

    Mainboard

    ASUS K8V Deluxe SE

    Betriebssystem

    Windows XP

    Gehäuse

    Silverstone LC03

    CPU

    AMD Athlon 64 2700+ (35/12W)

    CPU Kühler

    Noiseblocker Cool Tower (ohne Lüfter)

    Speicher

    NoName 512MB

    Graphikkarte

    Radeon 9600 (passiv)

    Festplatte

    Samsung SV0802N

    Netzteil

    Fortron 350W semipassiv ichbinleise Edition

    Lüfter

    12cm im Netzteil (semipassiv)

    Besonderheiten

    Lüftersteuerung T-Balancer, Attenuator, Sweetspot RGB/YUV Videoprocessor

    Anmerkungen

    geschlossenes Gehäuse, keine Gehäuselüfter

    Temperaturverhalten / Messwerte

    Testraumtemperatur 21 Grad. CPU Spitzentemperaturwerte bei kontinuierlicher 100% CPU Auslastung im geschlossenem Gehäuse ohne einen Gehäuselüfter!

    T-Balancer Einstellung

    Netzteillüfter 12% (ca. 300UPM) bei Netzeil oder CPU 60°, Hysterese bis 52° (30% bei 62°, 100% bei 64°)

    Netzteillüfter 12% (ca. 300UPM) bei Netzeil oder CPU 68°, Hysterese bis 60° (30% bei 70°, 100% bei 74°)

    Test

    Idle

    Burn CPU

    Idle

    CPU

    47 Grad

    58 Grad

    51 Grad

     

    Systemtemperatur

    39 Grad

    41 Grad

    42 Grad

     

    Passiv bis zum Erreichen der max. eingestellten NT Temp

    4:22

    Passivbetrieb nicht mehr möglich, Lüfter läuft bis CPU wieder entlastet wird

    6:51

     

    Hysterese (nach Anlaufen des Lüfters) - d.h. Zeit bis zur Abkühlung um 8°, danach wieder passiv

    1:52

    Endlos, Lüfter läuft bis CPU wieder entlastet wird.

    1:52

     

    Bei 62° bzw. 70° würde der Lüfter mit 30% laufen, dieser Zustand wird aber nie erreicht, da die 12% Lüfterleistung das System auch bei Belastung stabil hält.

    Einziger Vorteil der 68° Einstellung ist, dass ein Passivbetrieb fast 7Minuten (statt ca. 4 1/2 Minuten) möglich ist. Ein passiver Betrieb wäre auch bis 70° möglich, dann empfiehlt der Hersteller die Zuschaltung des Lüfters - bringt aber nichts, weil die Temperatur kontinuierlich ansteigt (wahrscheinlich auf 100° und mehr).

    Wie gesagt, ist das Ziel des komplett passiven Betriebes im Idle nicht erreicht - da muss ein anderes Netzteil her. Trotzdem - auch mit 0-12% Lüfterleistung im semipassiven Betrieb werden alle Komponenten ausreichend gekühlt. Der große Vorteil dieser Lösung liegt in der Optimierbarkeit hin auf beliebige Konfigurationen und auf die unglaubliche Laufruhe des/der Lüfter bei niedrigsten Umdrehungen.

    Vergleich zu anderen Netzteilen (gleiche Konfiguration) im Burn-In:

     

    Temperaturverhalten / Messwerte

     

    Netzteil

    Fortron 350W ichbinleise.de

    Fortron 350W Semipassiv ichbinleise.de

    Engelking 300W semipassiv

    Silentmaxx Fanless 503W

    Netzteillüfter

    12cm@1000 UPM

    12% (12cm@300UPM)

    läuft (8cm@???UPM)

     

    Raumtemp.

    25°

    21 Grad

    25 Grad

    25 Grad

    CPU

    51 Grad

    58 Grad

    72 Grad

    81 Grad

    Systemtemperatur

    35 Grad

    41 Grad

    41 Grad

    49 Grad

    Subjektiver Geräuscheindruck

    leise

    fast unhörbar

    sehr leise - mittellaut*

    unhörbar**

    CPU Kühlung

    hervorragend

    ausreichend

    schlecht

    sehr schlecht

    Alle Tests bei 100% CPU Belastung, geschlossenem Gehäuse, keine weiteren Lüfter, CPU bei 1600MHz@1,1V

    *Lüfterdrehzahl im Idle sehr leise, schaltet unter Belastung auf

    **Notfall-Lüfter läuft nie an

    Temperaturverhalten / Messwerte

     

    Netzteil

    Fortron 350W ichbinleise.de

    Fortron 350W Semipassiv ichbinleise.de

    Engelking 300W semipassiv

    Silentmaxx Fanless 503W

    Netzteillüfter

    12cm@1000 UPM

    12% (12cm@300UPM)

    läuft (8cm@???UPM)

     

    Raumtemp.

    25°

    21 Grad

    25 Grad

    25 Grad

    CPU

    35 Grad

    47 Grad

    72 Grad

     

    54 Grad

    Systemtemperatur

    34 Grad

    39 Grad

    41 Grad

     

    46 Grad

    Subjektiver Geräuscheindruck

    leise

     unhörbar-fast unhörbar

    sehr leise *

    unhörbar**

    CPU Kühlung

    hervorragend

    ausreichend

    schlecht , aber im Idle ausrechend

    sehr schlecht , aber im Idle ausreichend

    Alle Tests im Idle, geschlossenem Gehäuse, keine weiteren Lüfter, CPU bei 800MHz@0,8V

    *Lüfter dreht auch im Idle permanent, da die 43° mangels Gehäuselüfter schnell erreicht sind, allerdings sehr leise.

    Vergleich zu anderen Netzteilen (gleiche Konfiguration) im Idle:

    Fortron 350W

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