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Vorschau |
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17.06.2004 |
Heatpipe Graphikkarten Kühler
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Spezifikationen und Daten |
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Heatpipe |
Doppelpipe 2 x 6mm Pipes 240 mm lang |
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Pipetype |
Superconductor Pipe |
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Anzahl der Finnen |
30 Aluminium |
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Masse der Finnen |
165 mm x 30 mm |
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Freigegeben bis |
FX5900 oder 9800 Pro |
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Leistung |
mehr als 70 Watt !!! (Herstellerangabe) |
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Geeignet für |
Alle Graphikarten mit Platinenlöchern neben der GPU |
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Ultra Low Noise geeignet |
Ja lautlos / 0 dB |
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Verfügbarkeit |
Mai-Juni 2004 / ab jetzt verfügbar |
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Herstellerlink |
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Vertrieb |
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Preis |
28,95 Euro |
Fazit
Der AeroCool VM-101 stösst in neue Regionen der Kühlleistung vor. Zum erstenmal können Graphikarten bis FX5900 und 9800 Pro bedenkenlos passive gekühlt werden. Bekanntlich sind wir ja sehr sparsam mit unserer Award
Vergabe und nur Produkte die sich eindeutig von den Produkten der Wettbewerber abheben können haben diesen verdient. Ohne jeden Zweifel hat der AeroCool VM-101 sich diese Auszeichnung verdient und bekommt einen Platz in unserer Best of..
Liste. Das Preis / Leistungsverhältnis ist hervorragend.
Vorwort:
Ja wie bekannt sind wir ja meistens etwas schneller und etwas aktueller und wir hatten bereits in März eine Vorschau zu dem kommenden Graphikkarten Kühler gebracht. Nun ist es endlich soweit das wir Dank www.frozen-silicon.de ein Testmuster hierzu haben und wir werden dieses Testmuster unter Härtebedingungen ausführlich für euch testen.

Erste Eindrücke:
Endlich mal ein Hersteller der einen etwas anderen Weg als Zalman, Thermaltake und Co. geht. Die Wärmeaufnahme an der GPU wird um die Karte herum auf grossflächige Finnen geleitet. Hierdurch können die Pipes an die Wärmeabgabe an den Finnen wesentlich weiter auseinander liegen, was eine etwas bessere Performance verspricht. Weiterhin handelt es sich um Superkonductor Pipes, diese sind zwar nicht so Leistungsfähig wie Kapplilarpipes aber Sie haben den Vorteil dass diese weitgehend Lageunabhängig arbeiten. Wie gut oder wie schlecht diese neuartige Konstruktion ist werden wir aber erst in einem späterem Praxistest sehen.
Lieferumfang:
Der AeroCool VM-101 kommt in einer Blisterverpackung daher. Diese ist nicht nur stabil (was ja erfreulich ist) sondern zusätzlich noch fest verschweisst. Das öffnen ist somit nur mit Gewalt und Zerstörung der Verpackung möglich, am besten mit einer gr. Schere aufschneiden. Die Ausstattung besteht aus:
Montageteile und Installation:
Zuerst war die Frage welche Graphikkarte wir zu dem Test nehmen. Zum besserem Vergleich (mit unseren Vorangegangenen Testen) wäre es Angebracht die ATI 9800 Pro zu nehmen, da die FX5900 aber mehr Verlustleistung abgibt haben wir uns entschlossen die MSI FX 5900 zum Test zu nehmen.
Die MSI FX 5900 glänzt mit seinem enorm gr. Kühler der auch die Rams Kühlt und hat auf Vorderseite und Rückseite einen Lüfter. Sowohl im Benchmark als auch im Noiseverhalten (< 28 dB) ist die MSI die beste 5900 am Markt.
Nachdem die Original Kühler und Lüfter entfernt waren wurde die Karte erst einmal von der noch vorhandenen Wärmeleitpaste gesäubert. Anschliessend haben wir dann den AeroCool montiert. Auffällig ist hierbei, dass die Heatpipes im Bereich der Wärmeaufnahme abgeflacht sind. Das hat den Vorteil das hier eine bessere Kontaktfläche zum GPU Adapter und somit eine bessere Wärmeaufnahme realisiert wird.
Die Montageteile sind stabil und die Anleitung ist eindeutig bebildert so das keine Probleme auftauchen sollten. Schon nach der Montage der Heatpipe Sockel merkt man das die Konstruktion etwas stabiler als die Zalman Konstruktion ist. Die
Montage gestaltet sich ähnlich wie beim Gaint-II oder Zalman und ist je nach Geschick in 15 bis 30 min abgeschlossen.
Je nach verwendeter Graphikkarte sollte man an die Kühlung der RAM Bausteine denken. Sind diese wie in unserem Fall mit dem GPU Kühler gekühlt ist eine Montage von RAM Kühlern dringend empfohlen. Leider gehören die RAM Kühler nicht zum Lieferumfang, da diese nicht bei allen Graphikkarten benötigt werden.
Heatpipes:
Verwendet werden zwei 6 mm Superconductor Heatpipes, diese sorgen für die Wärmeverteilung auf die 30 Aluminium Kühlfinnen. Besonders von Vorteil bei dieser Konstruktion ist das Auseinanderlaufen nach rechts und links der zwei Pipes. Hierdurch wird die Wärme auf die Finnen wesentlich besser verteilt. Bei dem neuem Zalman oder auch Thermaltake Giant III laufen die 2 Pipes sehr eng nebeneinander und eine Wärmeverteilung auf den Kühlkörper ist nur eingeschränkt Möglich.
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Testaufbau AeroCool VM-101 |
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Gehäuse |
offener Aufbau |
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Motherboard |
Soltek |
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CPU |
Athlon 64 / 3400+ |
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CPU Kühler |
Active Cool AC4G-D |
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RAM |
2 x 512 MB DDR Corsair Pro Series |
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Festplatte |
80 GB Samsung SV0802N |
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Sound / LAN / USB 2.0 / |
Onboard |
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Graphik |
MSI FX 5900 |
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CD / DVD / CD-RW |
AOpen |
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Netzteil |
Yesico 420 Watt |
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Gehäuselüfter |
Entfällt |
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Betriebssystem |
Windows 2000 |
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Merkmale / Besonderheiten |
Offener Aufbau |
Testsystem Aufbau und Anmerkungen:
Wie fasst bei allen aktuellen Graphikkarten wird der erste PCI Steckplatz abgedeckt. Der Kühlkörper liegt in der Richtung zur CPU und hier ist noch genügend Zwischenraum vorhanden, wer aber mit einer Anschaffung der kommenden Supergrossen (auf der Computex in Taiwan vorgestellten) CPU Kühler liebäugelt könnte hier (je nach verwendetem Mainboard) Platzprobleme bekommen.
Erste Probeläufe:
Rein Rechnerisch hatten wir hier Temperaturen um die 70 bis 80 Grad erwartet. Zu unserer grossen Verwunderung konnten wir aber selbst im 3DMark Lasttest nur etwas über 40 Grad messen. Die Ursache für diese unglaublich gute Kühlleistung war schnell gefunden, der verwendete CPU Kühler in unserem Testaufbau erzeugte einen geringfügigen Luftstrom auf die Kühlfinnen. Wir wollten aber natürlich den VM-101 unter absoluten Härtebedingungen testen und somit haben wir ein Blatt Papier zwischen CPU und Graphikkarte gesteckt damit hier keinerlei aktive Belüftung stattfindet.
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Temperaturen und Messwerte im Passive Betrieb |
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Dir Raumtemperatur lag zwischen 28,2 und 28,4 Grad während den Messungen. Gemessen wurde an der GPU Einkopplung und an dem Aussenkühler (Rückseite der Graphikkarte) im Bereich des Heatpipe Übergangs zum Alukühler. Gemessen wurde mit Temperaturfühlern und mit Laserpointer. Der 3DMark 2001 Test lief im hierbei im Loop Betrieb und gemessen wurde nach dem dritten Durchlauf nachdem keine Temperaturerhöhungen mehr auftratten. Angegeben wird der hierbei höchste erreichte Temperaturwert. Des weiteren wurde ein Blatt Papier zwischen Grapikkarte und CPU gestellt, damit eine indirekte Belüftung verhindert wird. |
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Konfiguration |
AeroCool VM-101 |
Delta T |
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Raumtemperatur |
28,2 Grad |
0,2 Grad |
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GPU Sockel |
59,4 Grad |
31,2 Grad |
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Alukühler Finnen |
53,2 Grad |
25,0 Grad |
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Anmerkung: Unsere Erwartungen wurden bei weitem Übertroffen. Bis jetzt haben wir maximal eine 9700 Pro noch für passive Kühlbar (64 bis 74 Grad) gehalten. Eine 9800 Pro erreichte 80 Grad (mit Zalman) im passive Betrieb und das wollten wir nicht mehr empfehlen da das Gehäuse sehr stark aufgeheizt wird. Da unsere FX5900 eine höhere Verlustleistung als die 9800 pro hat dürfte also auch die 9800 Pro problemlos zu kühlen sein. |
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Pro |
Contra |
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Verarbeitung |
für einige Graphikkarten müssen Ramkühler nachgekauft werden. |
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Enorme Kühlleistung |
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Für bis zu FX5900 und 9800 Pro freigegeben |
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Preis / Leistungsverhältnis |
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